Aktuelles Angebot

Chancengerechtigkeit im Alter

Drei innovative Pilotprojekte zur Förderung der sozialen Teilhabe

In Zusammenarbeit mit Prävention und Gesundheitsförderung des Kantons Zürich, begleitet RADIX Fachpersonen aus drei Gemeinden oder Städten kostenlos beim Aufbau und der Umsetzung von einem der drei unten aufgeführten Pilotprojekten. Ermöglicht wird dies dank der finanziellen Unterstützung von Gesundheitsförderung Schweiz. 

Die Projektideen basieren auf bereits erfolgreich umgesetzten Vorhaben im In- und Ausland. Diese werden bei der Pilotierung auf die Bedürfnisse der Gemeinde und die lokalen Gegebenheiten angepasst. Der Start ist im Jahr 2026 geplant.

 

Infocafé

Die Gemeinde (z.B. Fachstelle Alter oder Gesellschaft) lädt in regelmässigen Abständen zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen ein. Im geselligen Rahmen können sich Seniorinnen und Senioren über Angebote in der Gemeinde informieren, Fragen rund ums Alter stellen oder auch einfach etwas trinken, plaudern und neue Kontakte knüpfen. 

Mit einem Infocafé haben Sie die Gelegenheit direkt mit der älteren Bevölkerung ins Gespräch zu kommen sowie bestehende Angebote und Treffpunkte bekannt zu machen.

 

Männerschuppen (Men’s Shed)

Ein Männerschuppen ist ein Treffpunkt, an dem Männer zusammenkommen und handwerklichen Tätigkeiten nachgehen. Im Männerschuppen sind alle Männer willkommen. Es ist ein Ort, an dem die sie Kontakte knüpfen, ihr Wissen mit anderen teilen und neue Fähigkeiten erlernen können.

Zu den Zielen von Männerschuppen gehören die Vorbeugung von sozialer Isolation, die Förderung des Wohlbefindens der Teilnehmenden sowie auch die Schaffung von Möglichkeiten, um einen Beitrag an die lokalen Gemeinschaften (z.B. Reparaturen in der Schule) zu leisten.

Men's Shed wurde im Jahr 1993 von der Australian Men's Shed Association ins Leben gerufen. Weltweit gibt es heute bereits über 3'000 Männerschuppen. Wir möchten die Erfolgsgeschichte in die Schweiz bringen. Seien Sie die erste Schweizer Gemeinde mit einem Männerschuppen!

Im Video gibt es einen guten Einblick ins Projekt. 

 

Soziale Rezepte                                    

Bei Social Prescribing identifizieren Hausärzt:innen Personen mit psychosozialen Belastungen, wie Einsamkeit. Sie empfehlen eine Beratung und leiten die von der Patient:in unterschriebene Empfehlung an eine koordinierende Stelle weiter (z. B. Altersbeauftragte). Diese kontaktiert die Person und vermittelt sie an ein passendes, nicht-medizinisches Angebot in der Gemeinde (z.B. Wandergruppe zur Förderung der sozialen Teilhabe). Auf diesem Weg werden vulnerable Zielgruppen erreicht, die sonst keine Angebote nutzen würden.

Die Grundidee von Social Prescribing kommt aus Grossbritannien. Wir möchten eine adaptierte Form in einer Zürcher Gemeinde pilotieren. Gibt es in Ihrer Gemeinde oder Stadt eine Anlaufstelle (z.B. Altersbeauftragte/r, Sozialberater/in) sowie Hausarztpraxen? Dann steht dem Pilot nichts mehr im Wege.

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